Riedemann: Freude über erfolgreichen Saisonabschluss
(Teaminfo) Nach zuletzt zwei erfolgreichen Teilnahmen an Läufen des Rallye-Masters bestritt Christian Riedemann das Finale zur DRM. Rund um Weißwasser galt es, sein Können mit dem C2R2 erstmals auf Schotter zu beweisen. Das viel versprechende Rekordstarterfeld ließ bereits im Vorfeld auf eine spannende Rallye mit hochkarätigen internationalen Fahrern schließen.
Schon am Freitag konnte sich das Team Riedemann / Bobrink nach drei gefahrenen Wertungsprüfungen gegen ihren stärksten Gegner Felix Herbold, der auf WP3 mit Antriebswellenschaden aufgeben musste, durchsetzen. Nach dem Super-Rallye-Reglement konnte dieser jedoch am nächsten Tag erneut an den Start gehen. Aufgrund des miserablen Wetters stellte die Rallye auch am Samstag eine echte Herausforderung für alle Fahrer dar. Für Riedemann war es sehr wichtig, im wohl größten „Rallye-Sandkasten“ Deutschlands den Speed zu halten und das Auto sicher als Divisionssieger ins Ziel zu bringen, da bereits ein Wochenende später die nächste Rallye auf dem Programm stand. Besonders bei den jeweils zweiten Durchgängen auf den WPs machten es viele Löcher und eine sehr tiefe Fahrspur schwer, dieses Vorhaben auch einzuhalten. Ein echtes Highlight des Schotterfestes boten für Christian Riedemann die WPs 5 / 7, die mit ihrer Länge von knapp 26 Kilometern als Seltenheit bezeichnet werden kann. Neben der künstlich angelegten Wasserdurchfahrt auf den WPs 8 / 9 entwickelte sich die Rallye in Folge der starken Regenfälle beinahe zu einer einzigen Wasserdurchfahrt. Überraschend war allerdings für das Team auch das Verhalten des kleinen C2R2s auf Schotter, da das Fahrwerk alle Sprünge sowie Löcher ohne weiteres wegstecken konnte.
Letztendlich konnte der erste Platz der Division gehalten und der Platz elf in der Gesamtwertung erreicht werden. Zudem war das Team Riedemann als bestes zweiradgetriebenes Fahrzeug unterwegs. „Es war für mich die schwierigste Rallye, die ich bisher gefahren bin. Dennoch konnten wir sehr viele wichtige Erfahrungen mit dem Auto auf Schotter sammeln und ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen“, so Christian Riedemann. In der DRM 2009 konnten sie sich auf einen sechsten Gesamtplatz verbessern und einen zweiten Platz in der Division 3 verzeichnen. Das Team zeigt sich mit der DRM-Saison 2009 zufrieden.
