Trotz Pechsträhne Saisonziel erreicht
(Teaminfo) Top-Ten-Platzierung in der DRM: Für Dirk Riebensahm und Kendra Stockmar-Reidenbach sieht die Saisonbilanz nach dem Finale im Saarland besser aus als es das Rallye-Ergebnis vermuten lässt. Denn die Pechsträhne, die das Team schon bei der Rallye Deutschland verfolgte, setzte sich auch beim DRM-Finale rund um Dillingen fort. Ein Turboschaden verhinderte hier die Zielankunft.
Nach den Auftaktprüfungen am Freitagabend, die teilweise im Dunkeln absolviert wurden, stand am Samstagmorgen mit der 20 km langen WP „Steine an der Grenze“die „Königsprüfung“ der Saarland-Rallye auf dem Programm. Mitten auf der Prüfung ging plötzlich der Motor des Mitsubishi Evo 9 aus sprang nicht wieder an. Riebensahm musste das Auto am Streckenrand abstellen und konnte erst nach rund zehn Minuten wieder starten. Auch wenn mit diesem Zeitverlust keine aussichtsreiche Platzierung im Gesamtklassement mehr möglich war, gaben Riebensahm und Co-Pilotin Stockmar-Reidenbach nicht auf und fuhren bis zur vorletzten Wertungsprüfung weiter. Auf WP 12 streikte dann etwa zwei Kilometer vor dem Ende der Turbo und Riebensahm konnte nur noch langsam bis ins Ziel der Prüfung fahren. Ein Start bei der letzten Wertungsprüfung machte unter diesen Umständen keinen Sinn und so musste das Team aufgeben und die Rallye ohne Punkte beenden.
Trotz der Ereignisse erreichten Riebensahm / Stockmar-Reidenbach mit dem neunten Gesamtplatz in ihrer ersten gemeinsamen DRM-Saison das erklärte Saisonziel, nämlich unter die Top Ten zu kommen. „Es ist natürlich schade, dass wir zum Saisonende so viel Pech hatten, aber die Saison hat insgesamt sehr viel Spaß gemacht und wir können mit unserem Ergebnis durchaus zufrieden sein. Vielen Dank auch an das Team von De Fries Motorsport“, erklärt Dirk Riebensahm. „Dem kann ich nur zustimmen. Ich denke, wir haben viel gelernt und uns auch in unserer stark besetzten Division gar nicht schlecht geschlagen“, ergänzt Stockmar-Reidenbach.
