Erfolgreicher Saisonstart für Lars Mysliwietz
(Teaminfo) Nach einer langen Winterpause und nur wenigen Kilometern vor der neuen Saison sind die Divisionssieger der Deutschen Rallye-Meisterschaft 2010 nur verhalten optimistisch in den hohen Norden zur ADAC Wikinger Rallye gefahren. 
„Der hohe Anspruch dieser Rallye, kombiniert mit einer äußerst erfolgshungrigen Divisionskonkurrenz macht einen natürlich, was die Aussichten betrifft, schon etwas vorsichtig“, blickt der Piesbacher Lars Mysliwietz zurück. „Auch raubte uns ein technischer Defekt bei den einzigen Testkilometern wichtige Vorbereitungszeit. Also war nicht der neu aufgebaute Citroen C2R2max das, was eingerostet war, sondern wir.“
Und tatsächlich erwies sich die Konkurrenz als äußerst anspruchsvoll. Oliver Schumacher: „Nicht, dass uns dort nur ein starkes Team herausfordert, gleich drei bis vier Teams haben sich abgewechselt, uns permanent unter Druck zu setzen. Aber so soll doch guter Sport aussehen, viele spannende Kämpfe um den Sieg.“ Der Auftakt begann dann für das Rallyeteam aus Piesbach und Fluterschen verheißungsvoll. Bestzeit und erste Führung in dieser Saison. Dann aber die zweite Prüfung. „Auch mit unserer Erfahrung unterlaufen uns Fehler“, gibt sich Mysliwietz selbstkritisch, „Der von uns gefertigte Aufschrieb passte auf dieser Prüfung phasenweise überhaupt nicht. Ich war dadurch verunsichert und verlor meinen Rhythmus.“ Prompt rutschten Beide auf die zweite Position ab. Zwei weitere Bestzeiten folgten und nach dem ersten Rallyetag war die Führung wieder zurück. Allerdings trennten die ersten vier Teams lediglich 13 Sekunden.
Ein heißer zweiter Tag sollte also folgen: Auf allen Prüfungen fuhren Mysliwietz/Schumacher erneut Bestzeit und sicherten sich mit letztendlich 1,16 Minuten Vorsprung ihren ersten Saisondivisionssieg. Überdies stachelte die starke Konkurrenz auch noch zu einer solch forschen Gangart an, dass Rang neun im Gesamtklassement weitere Punkte bringt und so nach dem dritten DRM Gesamtplatz 2010 die Citroen-Mannschaft nun erneut vorne in der Meisterschaft platziert ist - nach dem ersten von sieben Läufen diesmal bereits auf Gesamtrang zwei. Und beim zweiten Lauf in drei Wochen in Hessen, sind sich die Beiden sicher, wird es einen Faktor nicht mehr geben. Mysliwietz: „Der Winterrost ist nun weg und bei der Rallye Vogelsberg wird vom ersten Meter angegast.“
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