Herbold baut Vorsprung weiter aus
Halbzeit der Samstagsetappe der ADAC Wikinger Rallye (24. - 26. März 2011). Bis zum Ziel sind noch vier Wertungsprüfungen zu absolvieren. Felix Herbold, der bislang alle Bestzeiten fuhr, baut im Ford Fiesta S2000 seinen Vorsprung auf den Dänen Brian Madsen im Peugeot 207 S2000 auf über eine Minute aus. Sandro Wallenwein, der im Subaru Impreza mit zu hohen Motortemperaturen kämpft, steht unter starkem Druck von Christian Jensen in einem weiteren Peugeot 207 S2000. Die Sachsen Ruben Zeltner (Porsche 911 GT3) und Carsten Mohe (Renault Megane RS) belegen die weiteren Plätze. Der vierfache Deutsche Rallye-Meister Hermann Gaßner kommt immer besser in Fahrt und liegt im Mitsubishi Lancer nun schon auf dem siebten Gesamtrang. Timo Bernhard, der durch den Ausfall auf der Freitagsetappe und die dadurch resultierenden Strafzeiten ins Nirwana der Gesamtwertung abgestürzt ist, überzeugt durch Top-6-Zeiten auf den Samstagsprüfungen. Bei den ‚Kleinen’ kann sich Lars Mysliwietz im Citroën C2R2max weiter an der Spitze behaupten, bei den Dieseln führt Michael Abendroth weiter vor Björn Mohr, dem amtierenden HJS-Meister.

Stimmen nach WP 8:
1 - Sandro Wallenwein / Marcus Poschner, D/D, Subaru Impreza N 15
„Jensen wird uns jetzt langsam einholen, aber es ist ja auch keine Schande gegen einen S2000 zu verlieren. Unser Hauptaugenmerk ist die Division 2 und die DRM-Wertung. Und wenn es dann die Zusatzpunkte für den vierten Gesamtrang werden, wäre das ein genialer Start in die DRM.“
2 - Hermann Gaßner / Siegfried Schrankl, D/D, Mitsubishi Evo X
„So langsam bin ich mit mir und meiner Fahrweise zufrieden. Es geht jetzt deutlich schneller vorwärts wie zu Beginn.“
7 - Timo Bernhard / Marco Glasen, D/D, Porsche GT 3
"Mit den Zeiten heute bin ich sehr zufrieden. Ich darf nicht alles riskieren, denn ich muss hier durchfahren und soviel Erfahrungen wie möglich sammeln. Ich hatte einen Heidenrespekt vor dieser Veranstaltung, sie ist extrem anspruchsvoll. Wir haben in der kurzen Vorbereitungszeit ein tolles Team auf die Beine gestellt. Und die Jungs wurden hier sofort extrem gefordert. Sie haben es ermöglicht, dass wir nach dem Ausfall gestern heute überhaupt wieder starten konnten.“
8 - Carsten Mohe / Katrin Becker, D/D, Renault Megane RS
„Wir müssen zwar noch am Setup arbeiten, aber der Grundspeed des neuen Megane ist schon genial und sicher noch ausbaufähig. Er wiegt allerdings 200 kg mehr wie der Clio R3, das macht mir beim Festlegen der Bremspunkte noch etwas Probleme.“
9 - Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher, D/D, Citroen C2R2max
“Ich freunde mich immer besser mit der neuen Diva an. Die Zeiten sind trotz der Eingewöhnungs-Probleme auf das neue Auto ok. “
12 - Raffael Sulzinger / Peter Spannbauer, D/D, Ford Fiesta R 2
„Die Barken auf der Strecke sind für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Man kann auch an meinen Reifen erkennen, dass ich schon einige Berührungen mit den Barken gehabt habe. Ansonsten gefallen mir die Prüfungen aber sehr gut.“
33 - Brian Madsen / Jens Christian Anker, DK/DK, Peugeot 207 S2000
„Heute Morgen hatten wir Bremsprobleme und ich bin dadurch leicht abgeflogen. Jetzt geht die Bremse wieder. Aber aus eigener Kraft nach vorne fahren geht nicht, denn der Felix ist nicht normal.“
34 - Felix Herbold / Michael Kölbach, D/D, Ford Fiesta
„Seit gestern fühle ich mich richtig wohl in meinem Fiesta. Dann klappt das mit den guten Zeiten irgendwie ganz von alleine.“
35 - Christian Jensen / Søren Tøndborg, DK/DK, Peugeot 207 S2000 EVO
„Die Zeiten an der Spitze kann ich nicht mitgehen. Aber das ist in Ordnung so, denn ich bin lange nicht mehr gefahren.“
38 - Max Christensen / Ole R. Frederiksen, DK/DK, Subaru Impreza
„Wir haben den ganzen Morgen mit Bremsproblemen zu kämpfen. Die Bremse öffnet nicht richtig und die Bremsscheibe ist deshalb sehr heiß geworden. Aber ich denke, dass wir das Problem jetzt am Service beheben können.“
41 - Ruben Zeltner / Helmar Hinneberg, D/D, Porsche 911 GT3
„Die Zeiten von heute Morgen sind zwar sehr gut, was sie wirklich Wert sind, könnte ich aber nur sagen, wenn ich den direkten Vergleich zu Olaf (Dobberkau) hätte. Unser Porsche ist erst in der Nacht vor der Rallye fertig geworden. Der Spaßfaktor für mich ist im Porsche jedenfalls nochmals größer als bislang im BMW. M3“
42 - Kim Madsen / Kasper Sørensen, DK/DK, Mitsubishi Lancer Evo 7
„Die vielen Kurven und Kuppen sind wir in Dänemark gar nicht gewöhnt. Die Wikinger Rallye ist mit nichts in Dänemark zu vergleichen.“
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