25. – 26.03.2011

Organisation

Veranstalter:
Veranstaltergemeinschaft Wikinger-Rallye
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Rallyeleiter:
Jürgen Krabbenhöft, Neuberend

Orgaleiter:
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Akkreditierungsfrist:
Die Akkreditierungsfrist endet am 21. März 2011. Der Akkreditierungsantrag steht auf der Veranstaltungshomepage zum Download bereit.

Pressezentrum vor Ort:
Am Marktplatz
Königstraße 6 · Süderbrarup
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Herbold dominiert weiterhin bei den Wikingern

89 der insgesamt 97 gestarteten Teams gingen am Samstag bei strahlendem Sonnenschein auf die abschließende Etappe der ADAC Wikinger Rallye (24. - 26. März 2011). Mit dabei waren wieder Timo Bernhard, der am Freitag mit einem Schaden an der Wasserpumpe seines Porsche 911 GT3 liegen geblieben war und Guido Imhoff, der schon auf der Anfahrt zur ersten Prüfung durch eine defekte Antriebswelle gestoppt wurde.

Sandro Wallenwein kämpft mit Christian Jensen um Rang drei
An der Spitze blieb alles beim Alten: Mit zwei weiteren Bestzeiten vergrößerte Felix Herbold (Ford Fiesta S2000) seinen Vorsprung auf den Dänen Brian Madsen (Peugeot 207 S2000) nun bereits auf 58,4 Sekunden. „Wir haben heute Morgen auf Sicherheit gesetzt und die ganz weichen Reifen gewählt. Ich bin froh, dass ich auf beiden Prüfungen die Bestzeit fahren konnte“, erklärte Herbold. Um den dritten Platz gibt es einen spannenden Kampf zwischen Sandro Wallenwein im Subaru Impreza und dem Dänen Christian Jensen im Peugeot 207 S2000. Auf den ersten beiden Prüfungen kam das vorzeitige Aus für zwei Top-Ten-Piloten. Georg Berlandy (BMW M3, WP 5) und Robert Pritzl (Subaru Impreza, WP 6) mussten nach Unfällen aufgeben. “Auf der sechsten Prüfung hatte ich vor einer Kurve plötzlich keine Bremsleistung mehr. Dadurch sind wir in einen Graben gerutscht und das vordere linke Rad ist weggeknickt. Vermutlich war der Kühler beschädigt und Kühlflüssigkeit tropfte auf die Bremsscheiben“, erklärte Pritzl.

Während Ruben Zeltner bester Porsche-Pilot bleibt, verteidigte Carsten Mohe direkt dahinter Platz sechs im neuen Renault Megane RS. Bei den ‚Kleinen’ führt Lars Mysliwietz im Citroën C2R2max, die Diesel-Division führt Michael Abendroth (Fiat Punto) vor Björn Mohr (Opel Astra) an. Riesiges Interesse überlastete Internet Wer während der Freitagsetappe im Internet die Live-Zeiten verfolgen wollte, musste teilweise sehr geduldig sein. Denn mehrfach ging einfach nichts mehr. „Wir hatten zeitweise über 9.500 Zugriffe zeitgleich – so etwas gab es noch nie“, erklärte Zeitnahme-Chef ‚Winni’ Weber. Über Nacht wurde die Website nun so umprogrammiert, dass heute keine Probleme mit der Darstellung mehr entstehen dürften. Das gleiche Problem meldete am Freitag der Veranstalter, teilweise war www.wikinger-rallye.de nicht mehr erreichbar. Auch hier wurde die Website in der Nacht zum Freitag auf einen leistungsstärkeren Server verlegt und dient so nun wieder allen als sichere Informationsquelle.


Stimmen nach WP 6:

1 - Sandro Wallenwein / Marcus Poschner, D/D, Subaru Impreza N 15
“Wir haben auf der letzten Prüfung festgestellt, dass unser Motor überhitzt. Deshalb mussten wir etwas Geschwindigkeit rausnehmen.”

2 - Hermann Gaßner / Siegfried Schrankl, D/D, Mitsubishi Evo X
„Wir haben auf der sechsten Wertungsprüfung durch einen Unfall eines anderen Teilnehmers etwas Zeit verloren. Die Streckenposten haben etwas viel Gelb geschwenkt. Das ist aber ok, denn Sicherheit geht vor.“

3 - Robert Pritzl / Karina Hepperle, D/D, Subaru Impreza N15
“Auf der sechsten Prüfung hatte ich vor einer Kurve plötzlich keine Bremsleistung mehr. Dadurch sind wir in einen Graben gerutscht und das vordere linke Rad ist weggeknickt. Vermutlich war der Kühler beschädigt und Kühlflüssigkeit tropfte auf die Bremsscheiben.“

7 - Timo Bernhard / Marco Glasen, D/D, Porsche 911 GT 3
„Ich komme immer besser mit den Bedingungen zurecht. Wir mussten durch eine Verzögerung aber mit kalten Reifen fahren, was speziell bei unserem leistungsstarken Auto problematisch ist.“

8 - Carsten Mohe / Katrin Becker, D/D, Renault Megane RS
„Auf der fünften Wertungsprüfung haben wir uns verbremst. Das Auto schiebt sehr über die Vorderachse. Deshalb kann ich erst am Kurvenausgang wieder Gas geben.“

9 - Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher, D/D, Citroen C2R2max
„Jetzt kenne ich den Vornamen meines Autos und das Auto kennt meinen. Ich bin noch nicht am Pushen, sondern versuche eine möglichst saubere Linie zu fahren. Mit den Zeiten bin ich schon ganz zufrieden und denke, dass ich mich im Laufe des Tages noch steigern kann.“

34 - Felix Herbold / Michael Kölbach, D/D, Ford Fiesta S2000
„Wir haben heute Morgen auf Sicherheit gesetzt und die ganz weichen Reifen gewählt. Ich bin froh, dass ich auf beiden Prüfungen die Bestzeit fahren konnte.“

41 - Ruben Zeltner / Helmar Hinneberg, D/D, Porsche 911 GT3
„Auf der sechsten Wertungsprüfung habe ich eine Ansage überhört, mich dadurch verbremst und auch noch den Motor abgewürgt. Dadurch habe ich etwa 15 Sekunden verloren.“

 

News zur ADAC Wikinger-Rallye 2011