25. – 26.03.2011

Organisation

Veranstalter:
Veranstaltergemeinschaft Wikinger-Rallye
Drosselweg 4 · 24879 Neuberend
Telefon +49 4621 953300
Telefax +49 4621 953301
E-Mail info@wikinger-rallye.de

Rallyeleiter:
Jürgen Krabbenhöft, Neuberend

Orgaleiter:
Rainer Haulsen, Schleswig

 

Mediaservice

Ansprechpartner Presse und Akkreditierung:
Jürgen Hahn
Weiherstraße 9 · 65558 Langenscheid
Telefon +49 6439 6146
Telefax +49 6439 900199
E-Mail media@wikinger-rallye.de

Akkreditierungsfrist:
Die Akkreditierungsfrist endet am 21. März 2011. Der Akkreditierungsantrag steht auf der Veranstaltungshomepage zum Download bereit.

Pressezentrum vor Ort:
Am Marktplatz
Königstraße 6 · Süderbrarup
E-Mail media@wikinger-rallye.de

ADAC Wikinger Rallye ist eine saubere Sache

(Veranstalterinfo) Die Saison der DRM beginnt in den vergangenen Jahren bei einer Rallye, deren Veranstalter insbesondere auf die Weiterentwicklung des Umweltschutzes großen Wert legen: Um die ADAC Wikinger Rallye (24. bis 26. März) auch diesmal zu einer „sauberen Sache“ werden zu lassen, haben sich die Motorsportfreunde Idstedt, die gemeinsam mit dem AC Schleswig diesen Lauf zur Deutschen und dänischen Rallye-Meisterschaft organisieren, einer Prüfung auf Herz und Nieren unterzogen. Nach der erfolgten EMAS-Validierung im Frühjahr 2011 erklärt Jürgen Krabbenhöft (Neuberend), der in Personalunion Vorsitzender der MSF Idstedt und Rallyeleiter der „Wikinger“ ist: „Wir sind stolz darauf, dass wir unser Engagement im Umweltschutz nun auch nach außen dokumentieren können.“Die ADAC Wikinger-Rallye hat ein vorbildliches Konzept für ihr Umweltmanagement entwickelt

Mit dem vierstufigen Sport-Audit Schleswig-Holstein wurde für ehrenamtlich geführte Vereine die Grundlage geschaffen, ein Managementsystem zu nutzen, welches gerade auf ihre Bedürfnisse optimal ausgerichtet ist. Das Sport-Audit ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landessportverbandes Schleswig-Holstein mit seinen Fachverbänden und dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein. Es gliedert sich in vier Stufen, führt hin bis zur Validierung nach EU-Verordnung 761/2001 (EMAS) und widmet sich unter anderem solchen Sportvereinen, die ihren Sport unter erheblicher Berücksichtigung des Umweltschutzes durchführen.

Umfassende Maßnahmen für eine „grüne Rallye“
Mit dem Engagement des ADAC und der MSF Idstedt ist es während einer zweiten Projektphase gelungen, die Belange des landgebundenen Motorsports in das Management zu integrieren. So können schleswig-holsteinische Sportvereine der Sparten Automobil- und Motorradsport, Wassermotorsport, Segeln, Kanu, Reiten und Mehrspartensport mit dem neuartigen Konzept des Sport-Audits stufenweise ihr Umweltengagement aufbauen und kontinuierlich weiterentwickeln. Im Vordergrund stehen dabei die Ermittlung und Organisation umweltrechtlicher Vorschriften, Veranstaltungsorganisation unter Beachtung des Umweltschutzes inklusive des Genehmigungsmanagements, die Verbesserung des Vereinslebens sowie Notfallvorsorge bei Brand, Erster Hilfe und Vorsorge zu Boden- und Gewässerverunreinigungen. Abgedeckt werden alle klassischen Umweltthemen wie Ressourcenverbrauch, Klimaschutz, Luft, Lärm, Naturschutz, Boden, Abfall, Wasser sowie Aspekte der Sicherheit im Umgang mit Geräten, Arbeitsmitteln, Gefahrstoffen wie Treibstoff und Qualitätsaspekte, das heißt Mitglieder- und Gästeorientierung im Verein.

„Gestartet wurde das Pilotprojekt mit Vereinen des Luft- und Segelsport, mit Kanuwandern, Reitern und dem Motorwassersport. 2009 erhielt das Sport-Audit Schleswig-Holstein Bestätigung und neue Impulse durch die Beteiligung des ADAC Schleswig-Holstein und drei engagierten Ortsclubs“, schildert Dr. Christiane Salzbrenner, Projektbegleitende Ökumentin. Mit der Beteiligung der MSF Idstedt e.V. konnten wesentliche umwelt- gefährdende Aspekte in die Checklisten zur Überprüfung aufgenommen werden, die bisher noch keine Berücksichtigung fanden. So konnten die Clubmitglieder der MSF Idstedt seit dem Einstieg in die Validierung im Jahre 2009 bis heute ihr Engagement im Motorsport unter Berücksichtigung des Umweltschutzes kontinuierlich optimieren. „Motorsport und Umweltschutz schließen sich nicht aus“, so Torsten Johne (Flintbek), Sportleiter des ADAC in Schleswig-Holstein und Präsident des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB). „Seit vielen Jahren engagieren sich unsere Sportler und Vereine auch im Umweltschutz.“

Im vergangenen Jahr nahm der AC Schleswig, Mitveranstalter der ADAC Wikinger-Rallye, ebenfalls den Anlauf, sein Umweltengagement zertifizieren zu lassen. „Mit dem erfolgreichen Abschluss der Stufe I des Sport-Audits haben wir die erste Hürde genommen“, so Vorsitzender Ulrich Becker. „Wir werden in diesem Jahr auf jeden Fall die Stufen II und III noch absolvieren, um uns für die Zukunft optimal aufzustellen.“

Der Rallyeleiter fährt ein Elektromobil
„Oft sind es Kleinigkeiten, durch die man aber erst durch die intensive Beschäftigung mit dem Thema aufmerksam wird“, erklärt Wolfgang Brodkorb (Schleswig), Umweltbeauftragter der Wikinger-Rallye. So stellt der Veranstalter allen Teams im Service-Bereich einen Stromanschluss zur Verfügung. Damit können die Teams auf den Einsatz ihrer mobilen Stromaggregate im Servicebereich verzichten. Das wiederum kommt den Anliegern rund um den Marktplatz mitten in Süderbrarup entgegen. Wartungsarbeiten an den Rallye-Boliden im Servicebereich sind nur erlaubt, wenn eine Plane zum Schutz des Bodens unter dem Fahrzeug liegt, getankt werden darf nur in einem speziell gekennzeichneten und abgesicherten Bereich. Ein weiteres Pilotprojekt gibt es zudem beim Rallyeleiter: Jürgen Krabbenhöft ist während der Veranstaltung in einem ecocraft-Elektrofahrzeug der E.ON Hanse AG unterwegs. „So können wir zukunftsweisende Antriebstechniken auf ihre Alltags-Tauglichkeit testen.“ E.ON Hanse, der große norddeutsche Energiedienstleister, verfügt über fünf dieser Fahrzeuge. Diese werden Kommunen für jeweils 6 Wochen zur Verfügung gestellt, damit diese im täglichen Betrieb die Einsatzmöglichkeiten testen können. „Der Einsatz bei einer Motorsport-Veranstaltung ist auch für uns absolutes Neuland und bietet sicherlich viele neue Erkenntnisse“, erklärte Bernd Hegemann, vom Fuhrparkmanagement der E.ON Hanse, bei der Besichtigung des Fahrzeuges durch Jürgen Krabbenhöft.Rallyeleiter Jürgen Krabbenhöft (rechts) bei der Besichtigung des Elektrofahrzeugs der E.ON Hanse mit Fuhrparkmanager Bernd Hegemann

 

News zur ADAC Wikinger-Rallye 2011