ADAC Rallye Deutschland: Licht und Schatten für Horst Rotter
(Teaminfo) Ein durchwachsenes Wochenende durchlebten die nordhessischen Rallyefahrer Horst Rotter (Großalmerode) und Beifahrer Volker Schmidt(Schlitz) bei der Rallye Deutschland am dritten August-Wochenende. Nach einer sehr guten Zeit in der ersten Wertungsprüfung war der erste Rallyetag schon nach der zweiten Prüfung beendet, als Rotter in einer Rechtskurve die saubere Spur verpasste und seitlich bei voller Fahrt in einen Weidezaun rutschte. „Das war alles kein Problem, ich bin noch voll auf dem Gas geblieben“, so Rotter, „aber leider löste sich der Zaun auf der gesamten Länge und eines der Bretter prallte mit voller Wucht durch den Kühler in den Motorraum. Gestoppt wurde das Brett erst kurz vor der Trennwand zum Innenraum.“ Trotz dieser Beschädigungen erbrachte Rotters Serviceteam eine kleine Meisterleistung, denn zum Start der zweiten Etappe stand das Auto wieder einsatzbereit am Zwischenstart in Trier.
Schmidt war selbst überrascht, wie problemlos dann der zweite Rallyetag verlief. „Das Team war bis zum frühen Morgen mit der Instandsetzung beschäftigt, und sofort lief das Auto wieder einwandfrei. Daher gilt unser Dank vor allem der Servicemannschaft, die nie aufgegeben hat. Horst hat dann am Samstag auf den schnellen Prüfungen im Saarland zunächst seinen Rhythmus wieder gesucht und dann mit absoluten Top-Zeiten auf Baumholder eindrucksvoll gezeigt, welches Potential der im wesentlichen nach dem Gruppe-N-Reglement aufgebaute Opel Corsa OPC hat. Der siebte Gesamtplatz in der Tageswertung der DRM war dann der verdiente Lohn für das Team“, fasst Volker Schmidt zusammen.
Das Auto macht dem Duo im Cockpit bei jeder Rallye mehr Spaß, im ganzen Jahr trat noch kein einziger technischer Defekt auf. Rotter ist sicher, den Opel Corsa demnächst auch in die vorderen Regionen der Ergebnislisten fahren zu können: „Wir freuen uns jetzt schon auf die kommenden Veranstaltungen und können es kaum erwarten.“
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