18. – 21.08.2011

Organisation

Veranstalter:
ADAC Beteiligungs- und Wirtschaftsdienst GmbH
Am Westpark 8, 81373 München
Telefon +49 89 7266990
Telefax +49 89 72669915
E-Mail info@adac-rallye-deutschland.de

Rallyeleiter:
Armin Kohl

Orgaleiter:
Marc Hessel

Akkreditierung

die agentour GmbH, Peter Linke
Rückerstraße 4, 80336 München
Telefon +49 89 5309970
Telefax +49 89 53099799
E-Mail media@adac-rallye-deutschland.de

Akkreditierungsfrist:
Die Akkreditierungsfrist endet am 20. Juli 2011.

Pressezentrum vor Ort:
Mediazentrum ADAC Rallye Deutschland, Messepark Trier
In den Moselauen 1, 54294 Trier
E-Mail: media@adac-rallye-deutschland.de

Top-Ergebnis für Hermann Gaßner bei der WM

Gassner / Thannhäuser holten bei der Rallye Deutschland einen souveränen Sieg(Teaminfo) Das war ein absolut perfektes Wochenende für das Kathrein Renn- und Rallye Team: Hermann Gaßner (Surheim) und Karin Thannhäuser (Ufering) fuhren bei der Rallye-WM nach drei Tagen und fast 1.300 km als Divisionssieger über die Zielrampe an der Porta Nigra in Trier. Im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland wurden auch Lauf fünf und sechs zur Deutschen Rallyemeisterschaft ausgetragen. An beiden Tagen ging der Gesamtsieg ebenfalls an die beiden Mitsubishi-Piloten aus Bayern. „Besser hätte es nicht mehr laufen können“ strahlte das Siegerduo „Wir hatten mit unseren Mechanikern ein starke Truppe im Rücken und der Erfolg ist die Leistung des gesamten Teams.“

Der erste Auftritt von Rallye-Weltmeister Sebastian Loeb und seinen Verfolgern erfolgte bereits am Donnerstagabend in einem Riesen-Spektakel mit dem „Ceremonial Start“. Alle 85 Teams wurden den unglaublich vielen Fans und Zuschauern am Weltkulturerbe Porta Nigra vorgestellt. Die Jagd auf die Podestplätze begann am nächsten Morgen. Schon auf den ersten 25 WP-km war Hermann Gaßner der Schnellste in seiner Klasse. Nach einer weiteren Bestzeit mussten Gaßner / Thannhäuser die Bestzeit auf der WP „Moselland“ abgeben. „Da waren wir etwas vorsichtiger unterwegs“ erklärte Hermann Gaßner, „denn jedes Mal, wenn etwas schief gelaufen ist, dann war es auf dieser Prüfung“. Trotzdem fuhr das Kathrein Renn- und Rallye-Team mit 10,7 Sekunden Vorsprung zurück in den Servicepark nach Trier. Noch einmal waren diese drei WP’s mit jeweils 25, 22 und 20 km zu absolvieren. Allgemeines Aufatmen und große Freude dann am Ende des ersten Tages: Mit vier von sechs möglichen Bestzeiten gelang die Gruppe-N-Führung mit 40,2 Sekunden Vorsprung und zudem der Sieg beim fünften Lauf zur DRM.

Die zweite Etappe war die längste und zugleich auch die härteste. Acht WPs mit 150 Kilometern standen auf dem Plan. Jeweils vier WPs folgten dabei direkt aufeinander, ohne zwischendurch auf die Hilfe der Service-Mechaniker zurückgreifen zu können. Die größte Herausforderung war die berühmt berüchtigte „Panzerplatte“ mit über 34 Kilometern Länge und der Sprungkuppe „Gina“. Hier ohne Reifenschaden durchzukommen, war bereits die „halbe Miete“. Die erste Bestzeit des Tages ging an den Slowaken Jaroslav Melichárek im Mitsubishi, die folgenden drei wiederum an Hermann Gaßner und Karin Thannhäuser, die ihren Vorsprung nun auf über eine Minute ausgebaut hatten. Die Rallyeroute führte die Teilnehmer bei brütender Hitze nun zurück nach Trier in den Servicepark, wo die Mechaniker das Rallyeauto durchchecken konnten, während die Teilnehmer um Abkühlung bemüht waren. Noch einmal mussten nun diese vier WPs „überstanden“ werden: Bei dieser Hitze von über 30 ° C eine Tortour für Mensch und Material.

Vor riesiger Zuschauerkuiisse in Baumholder konnte sich das DRM-Duo gut in Szene setzenZum Abschluss ging es noch einmal über die 34 Kilometer auf der „Panzerplatte“. Hier fuhr Hermann Gaßner um sensationelle 28 Sekunden schneller als die Kollegen in der gleichen Division. „In der Regel betragen die Abstände nur wenige Sekunden, aber die Panzerplatte ist irgendwie die „Spielwiese“ von Hermann. Da ist er – sofern wir keinen Reifenschaden oder technischen Defekt haben – kaum zu schlagen“ grinste Beifahrerin Karin Thannhäuser erschöpft aber hoch zufrieden im Etappenziel. Das gesamte Team hatte am Ende dieses Tages Grund zur Freude: Die Gesamtsieger des sechsten DRM-Laufs hießen wieder Hermann Gaßner und Karin Thannhäuser vom Kathrein Renn- und Rallye-Team! Noch am gleichen Abend fand die Siegerehrung für diese beiden DRM- Entscheidungen statt. Armin Kohl, Rallyeleiter der ADAC Rallye Deutschland überreichte persönlich die Pokale und jeweils eine Drei-Liter Spezialabfüllung „Rallye-Edition 2011 Mosel Riesling Sekt“

Der dritte und letzte Tag stand nun wieder ganz im Zeichen der Rallye-WM. Mit einem Vorsprung von mittlerweile 1:39,9 Minuten ging es auf die letzten fünf Prüfungen des neunten Laufes zur Rallye-Weltmeisterschaft 2011. Knapp 250 km, davon 80 Kilometer auf Bestzeit, war das Kathrein Renn- und Rallye-Team noch vom erträumten Sieg entfernt. Dunkle Wolken am Himmel verhießen allerdings nichts Gutes und Sicherheitshalber wurden als Ersatz zwei Regenreifen ins Rallyeauto gepackt. Trotz einsetzenden Nieselregens entschied sich Hermann Gaßner, die Regenreifen im Auto zu lassen, was sich als absolut richtig erwies. Jetzt wollten die bayerischen Mitsubishi-Piloten nur noch durchkommen und nichts mehr riskieren. Das letzte Highlight, die „Super Special Circus Maximus“ wurde stellenweise live im Fernsehen übertragen. Ein Drei-Runden-Spektakel um die Porta Nigra mitten in Trier. Eine sensationelle Kulisse für Teilnehmer und Zuschauer und noch eine Divisions-Bestzeit für Gaßner / Thannhäuser.

Im Anschluss herrschte grenzenloser Jubel im gesamten Gassner-Team: „Der Gruppe-N-Sieg bei einem Weltmeisterschaftslauf ist schon etwas ganz Besonderes“, strahlten die Gewinner. „Wir sind sehr glücklich, dass alles so gut geklappt hat. Wir hatten ein top vorbereitetes Auto, das auch während der Rallye bestens von unseren Mechanikern betreut wurde. Die vergangenen Wochen waren für die ganze Mannschaft unglaublich hart und anstrengend. Der Sieg ist nun der verdiente Lohn für das gesamte Team. Besser hätte das Wochenende nicht laufen können“

 

News zur ADAC Rallye Deutschland 2011