Hübner: "Bock endlich umstoßen"
(Teaminfo) Das Rallyeteam von Motorsport Hübner aus Waschleithe startet am Wochenende hoffnungsvoll zum dritten Wertungslauf in der Deutschen Rallye-Meisterschaft. Nach dem durchwachsenen Saisonauftakt wollen Benjamin Hübner und Maik Trommler den Bock endlich umstoßen. Im Citroen C2R2 Max will das Nachwuchsteam um die vorderen Plätze in ihrer Division mitfahren. Mit der „Rallye Pfalz-Westrich“ steht am kommenden Wochenende (5. - 7. Mai 2011) der dritte Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) auf dem Programm. Das sächsische Team von Motorsport Hübner will nach den Rückschlägen in den ersten beiden Saisonläufen bei der Rallye rund um den Bostalsee endlich durchstarten.
„Ein Ausfall der Scheinwerfer sowie die Reifenschäden bei der Wikinger-Rallye, die Elektronikprobleme in Hessen - die Liste der Probleme ist sehr lang. Allerdings dürfte nun das gesamte Pech der Saison abgearbeitet sein. Jetzt gilt es für uns nach vorne zu blicken und voll anzugreifen“, zeigt sich Benjamin Hübner kämpferisch. Gemeinsam mit Copilot Maik Trommler freut sich der Nachwuchspilot auf die anspruchsvollen Strecken der Rallye, die in einer modifizierten Form beim Weltmeisterschaftslauf in Deutschland gefahren werden. „Für uns sind die Prüfungen völlig neu und daher eine große Herausforderung“, berichtet Hübner.
An zwei Veranstaltungstagen gilt es für die Teams, insgesamt 13 Wertungsprüfungen mit insgesamt 140 Kilometer auf Bestzeit zu absolvieren. Davon werden fast zehn Kilometer auf Schotter und 130 Kilometer auf Asphalt zurückgelegt. Das Rallyeteam aus Sachsen startet in der hart umkämpften Division 4. „Es war uns von Anfang an bewusst, dass unsere Division sehr hochkarätig besetzt ist. Wenn wir vom Pech der ersten beiden Läufe verschont bleiben, dann sollten wir um eine Podiumsplatzierung mitfahren können“, erklärt Rallyepilot Hübner. Allerdings ist die Division nicht nur mit dem österreichischen Divisionssieger Raffael Sulzinger und dem zweifachen Gewinner der Euro-Rallye-Trophee (ERT) Uwe Gropp außerordentlich stark besetzt, zusätzlich genießen zahlreiche Teilnehmer wie der Divisionsführende und Gesamtzweite Lars Mysliwietz bei der anstehenden Rallye Heimvorteil.
„Diese Teams kennen die Strecken bereits aus den Vorjahren. Natürlich ist dies ein Vorteil für die Lokalmatadoren aber eben auch kein Garant für eine gute Platzierung. Daher rechnen wir uns gute Chancen auf eine Podiumsplatzierung aus“, formuliert Hübner die Zielsetzung. Bereits am darauffolgenden Wochenende steht die nächste Rallye auf dem Programm von Benjamin Hübner. Im Rahmen der AvD Sachsen-Rallye präsentiert sich das Team den heimischen Fans. „Die schnellen Prüfungen im Saarland sind eine optimale Vorbereitung für unsere Heimrallye. Die Rallye rund um Zwickau ist für uns immer etwas ganz Besonderes, gerade in Bezug auf die Stimmung an der Strecke. Daher wollen natürlich gerade vor den zahlreichen Fans ein gutes Ergebnis einfahren“, so Hübner abschließend.
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