Lars Mysliwietz will Top-Platzierung verteidigen
(Teaminfo) Nach zwei Divisionssiegen bei zwei Läufen zur Deutschen Rallye-Meisterschaft führen Lars Mysliwietz und Co-Pilot Oliver Schumacher nicht nur die Divisionsmeisterschaft an, sondern auch die neue Zweiradwertung und sind Gesamtzweite aller Divisionen vor dem mehrfachen Deutschen Meister Herrmann Gassner. 
„Aber die Luft wird immer dünner“, gibt der Piesbacher Lars Mysliwietz unumwunden zu Protokoll. „Unsere Division ist dermaßen eng zusammengerückt, dass wir gegenüber dem vergangenen Jahr noch eine deutlich Schippe zulegen mussten.“ Nun sind Zeiten einzelner Wertungsprüfungen aus dem Vorjahr nicht immer einfach miteinander zu vergleichen, aber aufschlussreicher wird das Kräfteverhältnis beim Vergleich der Gesamtzeit einer Rallye zu einem reellen Fixpunkt. So hat das Saarländisch/Westerwälder Rallyeteam im Nachgang zu den beiden ersten DRM-Läufen einen deutlichen Tempozugewinn festgestellt. Oliver Schumacher rechnet vor: „Vier Minuten bei der ADAC Wikinger Rallye und fast zwei Minuten bei der Vogelsberg-Rallye sind wir dichter am schnellsten Gruppe N Allrad Turbo dran. Umgerechnet auf die Wertungsprüfungskilometer bedeut dies eine Tempoverschärfung von ein bis zwei Sekunden.“
Was sich ziemlich mathematisch anhört ist der enormen Leitungsdichte in der Fahrzeugklasse geschuldet. Mindestens fünf Teams haben ernsthafte Siegchancen und wechseln sich in den Bestzeiten ab. „Da gibt es kein taktieren. Fahren was geht, ist die einzige Antwort darauf“, gibt Mysliwietz Einblick. Bei dem neuen DRM-Lauf Pfalz-Westrich kommen allerdings neue, für die Citroen C2R2 Max Truppe angenehme Komponenten hinzu. Bis auf eine Wertungsprüfung sind Mysliwietz/Schumacher im Rahmen der Saarländischen Rallyemeisterschaft, des Südwestpokals oder dem WM-Lauf alle Prüfungen schon gefahren. „Da waren zwar auch schon eine Menge schöne Erfolge dabei, aber auf der zweiten Prüfung des Freitages haben wir 2005 auch unseren heftigsten Unfall gehabt“, mahnt Oliver Schumacher auch zu Vorsicht. Und Lars Mysliwietz freut sich auch wegen eines anderen Grundes auf diese Rallye. „Seit langem fahren wir wieder einen Zuschauerrundkurs in St.Wendel. Das letzte Mal fuhr ich dort mit dem St.Wendeler Bürgermeister Klaus Bouillon als Co den WM-Lauf und freue mich nun auf ein Wiedersehen mit ihm, St.Wendel und dem Bostalsee als Serviceplatz!“
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