Raffael Sulzinger im Wechselbad der Gefühle
(Teaminfo) Für den niederbayerischen DRM-Neueinsteiger Raffael Sulzinger war die ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg geprägt von einem Wechselbad der Gefühle. Nach einer Divisionsbestzeit am Zuschauerrundkurs in Willofs, der am Freitagabend bei Dunkelheit gefahren wurde, rechnete sich der Ford-Fiesta-R2-Pilot auf den anspruchsvollen Samstagsprüfungen durchaus Chancen aus, gegen eine Meute von sieben Citroen-C2R2-Piloten bestehen zu können. 
„Leider habe ich die Auftaktprüfung am Morgen etwas verschlafen und im Stehrodrom fehlten mir einfach die nötigen PS, um die Citroen in Maxiversion zu schlagen“, erklärte Sulzinger seinen Zeitenrückstand, durch den er zeitweise auf Rang vier zurückfiel. Nach dem vorzeitigen Ausscheiden von Lokalmatador Benjamin Scheller setzte der Niederbayer auf den Wertungsprüfungen in Ulrichstein und Schlitz alles auf eine Karte und konnte sich wieder auf Rang zwei des Divisionsklassements nach vorne arbeiten. Kleinere technische Probleme am Citroen C2R2 sorgten dafür, dass der DRM-Routinier Lars Mysliwietz vor den beiden finalen Wertungsprüfungen nur noch drei Sekunden Vorsprung hatte.
Das aus der WM bekannte Duell Ford gegen Citroen spiegelt sich nach dem Einstieg Sulzingers in die DRM nun auch in der Division vier der DRM-Wertung wieder. Mysliwietz und Sulzinger boten den Zuschauern einen spannenden Zweikampf bis zur letzten Kurve, im Ziel der Hessen-Rallye hatte Lars Mysliwietz dann doch 15 Sekunden Vorsprung herausgefahren. Nach dem Auf und Ab an zwei Rallyetagen war man beim Autohaus Unrecht/Holzbau Mangertseder Team aus dem niederbayerischen Tittling dann doch etwas enttäuscht, ohne aus den Augen zu verlieren, dass es dennoch gelungen ist, wertvolle DRM-Punkte zu sammeln. „Wir hoffen auf Homologation einer Maxiversion des Fiesta R2 durch die Firma M Sport, damit wir endlich mit gleichen Waffen gegen die Citroen antreten können“, meinte Sulzinger zu seinen Chancen, bei den nächsten DRM-Läufen den Divisionssieg nach Bayern zu entführen.
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