Carsten Mohe: Erwartungen erfüllt
(Teaminfo) Carsten Mohe erfüllt bei der ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg die Erwartungen und erreicht das Ziel am Steuer seines neuen Renault Mégane R.S. N4 auf dem siebten Rang der Gesamtwertung. 
Große Herausforderung mit Bravour gelöst: Carsten Mohe und Beifahrerin Katrin Becker haben den zweiten Lauf zur diesjährigen Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) als Siebte beendet. Der Fronttrieblerspezialist und Divison-2-Champion von 2009 etablierte sich trotz starker Konkurrenz von Beginn an in den Top 10 und startete als Achtplatzierter in die Samstagsetappe. Zwischenzeitlich arbeitete er sich sogar bis auf die sechste Position nach vorne, musste anschließend aber den mehrfachen Deutschen Meister Hermann Gassner passieren lassen.
Mit dem Ergebnis ist der Crottendorfer rundum zufrieden. „Mit ihrem hohen Schotteranteil ist die ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg für unseren frontgetriebenen Renault gegen die Konkurrenz mit ihren Allradfahrzeugen natürlich schwieriges Geläuf“, so der 38-jährige Sachse. „Mehr lag für uns bei dieser überaus anspruchsvollen Veranstaltung nicht in Reichweite.“
Nicht aufhalten ließ sich Mohe von kleineren technischen Problemen, wie sie bei einem so neuen Rallye-Auto wie dem rund 280 PS starken Renault Mégane R.S. N4 völlig normal sind. „Am Samstag hat irgendwann das sogenannte ,Anti-Lag-System‘ ausgesetzt, das für einen konstanten Turbodruck auch beim Schalten sorgt“, erläutert der technisch versierte Routinier. „Dies führte zwischenzeitlich zu einem deutlichen Leistungsverlust. Glück hatten wir, als der erste Gang des Getriebes ausfiel – dies geschah erst nach der letzten Prüfung auf dem Weg zur Zielrampe. Wir bauen dieses Teil jetzt aus und senden es an Renault Sport nach Frankreich, wo der Schaden ausführlich analysiert wird. Die 500 Newtonmeter Drehmoment, die ständig an den Vorderrädern zerren, sind speziell in den bei uns so typischen Erste-Gang-Kurven natürlich eine enorme Belastung.“
Eine freudige Überraschung machte der Crottendorfer übrigens nach der Rallye im Fahrerlager: Die Heckschürze, die er sich auf der Wertungsprüfung „Ulrichstein“ durch Steinschlag abgerissen hatte, brachte ihm ein befreundeter Fotograf wieder zurück – inklusive des daran befestigten Kfz-Kennzeichens. „Bis zum nächsten DM-Lauf, der Saar-Pfalz-Rallye am ersten Mai-Wochenende, haben wir jetzt ein bisschen Arbeit“, so Mohe. „Aber wir blicken dieser Aufgabe zuversichtlich entgegen, auch wenn ich die Veranstaltung nicht kenne.“
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