Schnelle Zeiten stimmen Mark Wallenwein zuversichtlich
(Teaminfo) Der dritte von fünf Läufen zur Deutschen Rallye-Meisterschaft fand am 28./29. Mai im Rahmen der AvD-Sachsen-Rallye statt. Mark Wallenwein und Stefan Kopczyk blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Veranstaltung rund um Zwickau zurück. Vom ersten Meter an konnte das Duo mit seinem Škoda Fabia S2000 dem Tempo der Spitzengruppe folgen und hatte sogar die Chance auf den Gesamtsieg. Das schwäbische Nachwuchsteam erzielte zwei Bestzeiten und setzte damit die starke Saisonleistung fort.
Nach dem dritten Platz bei der Premiere im Team von Škoda Auto Deutschland bei der ADAC-Wikinger-Rallye im Norden, folgte der zweite Rang bei der ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg. In Sachsen lieferten Mark und Stefan erneut eine tolle Vorstellung ab und fuhren konstant schnelle Zeiten. Auch der Teamkollege Matthias Kahle, mit sechs DRM-Titeln Rekordmeister, lobt das junge Team: „Ich finde es toll, dass wir wie im Parallelflug annähernd die gleichen Zeiten fahren.“ Auf der 13. von insgesamt 14 Wertungsprüfungen unterlief dem Duo jedoch ein kleiner Fahrfehler mit großer Auswirkung: „In einer noch feuchten Links-/Rechtskombination im Wald schnitten wir eine Kurve etwas zu viel und schon war es passiert. Diese Stelle wurde vielen Teilnehmern zum Verhängnis, doch das hilft uns jetzt auch nicht weiter“, schildert Mark Wallenwein enttäuscht den ersten Ausfall.
„In einer Böschung lauerte ein großer Stein, der die Lenkung des Škoda Fabia S2000 beschädigte. Das ist wirklich sehr ärgerlich, schließlich lagen wir zu dem Zeitpunkt nur wenige Sekunden hinter Olaf Dobberkau im Porsche und meinem Teamkollegen Matthias Kahle zurück. Wir wollten den dritten Platz sicher nach Hause bringen und auf der letzten Schleife mit weniger Risiko fahren. Wer weiß: Im ‚normalen’ Renntempo wäre dieser Fehler vielleicht nicht passiert“, meinte der Youngster, der beim DRM-Lauf rund um Zwickau zwei Bestzeiten erzielte. „Wichtig ist, dass wir die richtigen Schlüsse daraus ziehen und nach vorne zu schauen."
Der 23-Jährige ist zuversichtlich: „Wir haben noch Chancen auf die Meisterschaft. Zwei Läufe zur Deutschen Rallye-Meisterschaft stehen noch aus und da kann sehr viel passieren. Unsere Ziele in der Eifel und im Saarland sind jeweils eine fehlerfreie Leistung und ein Platz auf dem Podium. Ich danke Škoda Auto Deutschland für die Chance, unsere Fähigkeiten in einem so tollen Fahrzeug unter Beweis stellen zu können. Gleiches gilt für die ADAC Stiftung Sport, die jungen Talenten im Motorsport über einen Zeitraum von drei Jahren die Möglichkeit zur Weiterentwicklung gibt“, so Mark Wallenwein abschließend.
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