Stimmen im Ziel der AvD-Sachsen-Rallye
Olaf Dobberkau – Porsche 911 GT3
„Bei uns lief es nach Plan. In der ersten Schleife am Samstag hatten wir auf dem Schotter gepuscht, dann aber etwas zu viel Tempo herausgenommen. Das war dann doch zu langsam. So wurde es zum Schluss nochmals richtig spannend. Der Sieg war viel schwerer als im vergangenen Jahr. Umso mehr Spaß macht es mir, hier erneut zu gewinnen.“
Matthias Kahle – Skoda Fabia S2000
„Das war ein toller Kampf, Respekt an Olaf für die Leistung. Wir sind hier zwar die meisten Bestzeiten gefahren, aber da wo Olaf schneller war, hat er zu viel Zeit gut gemacht. Es macht riesigen Spaß so hart zu kämpfen. Jetzt hatten wir bei drei DRM-Läufen drei unterschiedliche Sieger – das zeigt, wie ausgeglichen diese Meisterschaft ist. Es wäre für unsere Tabellensituation natürlich besser gewesen, wenn wir gewonnen hätten. So müssen wir aber bei den beiden noch ausstehenden DRM-Läufen alles geben.“
Sandro Wallenwein – Subaru Impreza N15
„Ich habe jetzt ein lachendes und ein weinendes Auge. Unsere Leistung war ok, wir waren das schnellstes Gruppe-N-Auto. Aber nach vorne zu den Porsche- und Super-2000-Fahrzeugen haben wir keine Chance. Ich wäre auch mit Platz vier zufrieden gewesen, wenn mein kleiner Bruder Mark seinen dritten Platz ins Ziel gefahren hätte. In der Meisterschaft wird es jetzt noch richtig spannend. Zur Eifel-Rallye fahren drei Teams innerhalb von drei Punkten.“
Rainer Noller – Mitsubishi Lancer Evo 8
„Schön, dass wir mit unserem Material die Zeiten der Gruppe N aus eigener Kraft mitgehen konnten. Durch mein KW-Fahrwerk habe ich die Möglichkeit auch in sehr schnellen welligen Kurven am Limit zu fahren. Das ist sehr wichtig. Ich fahre schon zehn Jahre Porsche auf der Rundstrecke. Was Olaf Dobberkau heute mit dem Porsche auf der Rallyepiste gezeigt hat war unglaublich. Deshalb Hut ab vor Olaf, er hat sich heute zum König von Sachsen gekrönt.“
Carsten Mohe – Renault Clio R3
„Mir fällt ein großer Stein vom Herzen. Ich wusste immer dass wir schnell sind. Wir konnten es aber bei den beiden ersten Läufen nicht umsetzen. Durch die bisherigen Ausfälle hat mir zu Beginn der Rallye das Vertrauen gefehlt, obwohl unsere Zeiten schon richtig gut waren. Aber am Samstag hat sich das gut weiter entwickelt. So kann es jetzt ruhig weitergehen.“
Anton Werner – 911 GT3
„Respekt: Was Olaf da mit dem Porsche angestellt hat war toll. Für uns war es nach dem schlechten Saisonstart erst einmal wichtig gut ins Ziel zu kommen.“
Felix Herbold – Honda Civic Type R R3
„Wir wåussten, dass Carsten hier sehr schnell sein würde. Er kennt hier alles wie seine Westentasche. Unser Plan war, seine Zeiten mitzugehen und im Ziel nicht weiter als eine Minute zurück zu liegen. Wir waren auf vier Prüfungen sogar schneller als Carsten. Ohne unseren Plattfuß in WP 11 wäre der Plan sogar aufgegangen. Aber dafür ist ein anderer Traum in Erfüllung gegangen – wir haben die Meisterschaftsführung verteidigt. Wir durften uns seit der Hessen-Rallye sechs Wochen lang als DRM-Leader fühlen – jetzt geht das tolle Gefühl noch weitere sechs Wochen bis zur Eifel-Rallye weiter.“
Lars Mysliwietz – Citroën C2 R2 Max
„Bei einer solch anspruchsvollen Rallye die Division zu gewinnen fühlt sich schon richtig gut an. Zweiter in der Deutschen Rallye-Meisterschaft zu sein fühlt sich noch viel besser an. Dass die Spitze der Tabelle so ausgeglichen ist, spricht für das hohe Niveau in der DRM.“
Peter Corazza – Mitsubishi Lancer
„Ich habe immer noch kein richtiges Gefühl für das Auto. Trotz der neuen Elektronik und der Veränderungen im Fahrwerksbereich sind wir noch nicht da, wo wir hinwollen.“
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