Gelungener Saisonauftakt für Tim Stebani bei der "Wikinger"
(Teaminfo) Nach einem guten Resultat im Vorjahr folgte 2010 ein optimaler Saisonstart in die Deutsche Rallye-Meisterschaft bei der ADAC Wikinger-Rallye im hohen Norden Deutschlands. Das Team Tim Stebani und Frank Christian belegten den zweiten Rang in der Division 2 und starke WP-Zeiten machen Lust auf mehr.
Dabei begann die Rallye unter widrigen Bedingungen und einer sehr schwierigen ersten Wertungsprüfung. „Der Himmel öffnete pünktlich zum Auftakt seine Schleusen und es begann heftig zu regnen. Das machte die erste Wertungsprüfung umso spannender,“ berichtet Tim Stebani. Das junge Fahrerduo beeindruckte gleich mit einer starken sechsten Gesamtzeit und der Führung in der Division 2. „Bei nassen Verhältnissen kommt es besonders auf das Vertrauen zum Fahrverhalten an. Da konnten wir das Potential des Opel Corsa OPC Gr.N ganz unter Beweis stellen.“ Im Verlauf des zweiten Tages trockneten die Strecken ab. Stebani/Christian starteten als führendes Team in den zweiten Tag, doch sie konnten diese Position aufgrund zu couragierter Reifenwahl am Morgen nicht verteidigen. „Wir haben gleich auf den Joker gesetzt und Slicks montiert, denn wir wussten, dass wir es, aufgrund der leistungsstärkeren Fahrzeuge in unserer Divison schwer haben würden, wenn es trocken wird. Leider ist unsere Taktik nicht aufgegangen, denn die ersten WPs waren noch zu nass und wir mussten mit einem kleinen Rückstand in die Mittagsschleife gehen,“ analysiert Stebani das Geschehen vom Samstagmorgen.
Kurze Zeit später beeinträchtigte ein Defekt im Bereich der Kupplungsbetätigung die spannende Aufholjagd der Opelaner. „Leider konnte ich auf der neunten und zehnten Wertungsprüfung das Kupplungspedal nicht mehr richtig betätigen, was einen Zeitverlust von etwa 30 Sekunden zur Folge hatte.“ Am Ende sprang der zweite Divisionsrang und ein zwölfter Gesamtplatz heraus, was das gesamte Team zuversichtlich für die kommenden Veranstaltungen stimmt. Für Tim Stebani ein Auftakt nach Maß: „Das Wochenende ist gut verlaufen und wir sind sehr zufrieden. Ein besonderer Dank geht an meine Service Crew, die während der Saisonvorbereitung und bei der 'Wikinger' einen tollen Job gemacht haben. Ich fühle mich pudelwohl im Auto und freue mich schon auf die kommenden Aufgaben!“ In knapp einer Woche geht es schon mit dem zweiten Lauf zur DRM am hessischen Vogelsberg weiter. Die Piloten erwarten dort schnelle, anspruchsvolle und selektive Wertungsprüfungen.
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