26. / 27. März 2010

Organisation

Veranstalter:
VG Wikinger Rallye
Drosselweg 4, 24879 Neuberend
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Fotogalerie Wikinger-Rallye

Carsten Mohe nach DRM-Auftakt gleichermaßen enttäuscht wie zuversichtlich

(Teaminfo) Hätte, wäre, wenn: Titelverteidiger Carsten Mohe und seine neue Co-Pilotin Katrin Becker beendeten die ADAC Wikinger-allye, erster von fünf Läufen zur diesjährigen Deutschen Rallye-Meisterschaft, auf einem für sie enttäuschenden dritten Rang in der Division 2. In Führung liegend rutschten die beiden mit ihrem Renault Clio R3 Maxi auf der siebten Wertungsprüfung in einen Graben und verloren dadurch rund acht Minuten. Während sich der Crottendorfer über seinen Fahrfehler ärgerte, blickte er angesichts des gezeigten Leistungspotenzials gleichzeitig optimistisch in die Zukunft.

Ein Fahrfehler kostete Carsten Mohe den Divisionssieg bei der ADAC Wikinger-Rallye
Der Saisonstart weckte Lust auf mehr: Bei Fans und Aktiven überwogen nach der ADAC Wikinger-Rallye die positiven Stimmen. Der Auftakt zur DRM-Saison 2010 bot spannenden und hochklassigen Motorsport. Zu dieser Einschätzung kommt auch der Renault R3-Pilot. „Das hat wirklich richtig Spaß gemacht“, so der 37-Jährige. „Traumhafte Strecken, starke Konkurrenz – Rallye-Herz, was willst du mehr.“ Dabei hätte der amtierende Meister der Division 2 allen Grund, enttäuscht zu sein, denn nach einem Fahrfehler vergab Mohe in Führung liegend alle Siegchancen.


„Es passierte in einer Schotterpassage bei der Anfahrt auf eine Zweite-Gang-Kurve“, beschreibt er die Situation. „Beim Runterschalten kam ich von der sauberen Linie ab auf das feuchte Gras. Ich konnte den Wagen nicht mehr abfangen, wir rutschten in einen Graben und setzten auf. An dieser Stelle standen nur wenige Zuschauer, die uns helfen konnten, sodass es insgesamt rund acht Minuten dauerte, bis sie uns wieder auf die Strecke schieben konnten. Schade und ärgerlich, denn es war ganz klar mein Fehler.“


Der Ausrutscher beendete eine sehenswerte Aufholjagd: Nach Zeitverlust durch Dreher und falscher Reifenwahl am Freitagabend machten Mohe und Becker ab Samstagvormittag Sekunde um Sekunde auf ihre Divisions-Konkurrenten Felix Herbold/Kevin Zemanik und Tim Stebani/Frank Christian gut. Nach der sechsten von zwölf Wertungsprüfungen lag das Renault Clio R3-Duo erstmals in Front. „Mir bot sich eine Siegchance, die wollte ich nutzen“, so Mohe. „Dabei wollte ich vielleicht ein klein bisschen zu viel. Ich war nur ganz kurz unkonzentriert.“


Auch nach dem Ausrutscher schaltete Mohe nicht zurück. „Ich bin weiter mit vollem Einsatz gefahren. Zum einen finde ich, dass die Zuschauer das verdient haben. Zum anderen diente das auch als zusätzlicher Test unter Wettkampfbedingungen für unser neu aufgebautes Auto. Glückwunsch und Kompliment an Divisions-Sieger Felix Herbold. Er ist wirklich schnell, machte einen fehlerfreien Job. Das werden noch spannende Duelle mit ihm und Tim Stebani im weiteren Saisonverlauf. Wir pushen uns gegenseitig zu Höchstleistungen. Das macht richtig Spaß.“


Weiter geht es für Mohe und Becker am 10. und 11. April bei der ADMV Rallye Erzgebirge. „Wir nutzen diese Veranstaltung als Vorbereitung für den zweiten DRM-Lauf eine Woche später, der ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg.“

 

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