26. / 27. März 2010

Organisation

Veranstalter:
VG Wikinger Rallye
Drosselweg 4, 24879 Neuberend
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Rallyeleiter:
Jürgen Krabbenhöft, Neuberend

Orgaleiter:
Rainer Haulsen, Schleswig

 

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Weiherstraße 9, 65558 Langenscheid
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Die Akkreditierungsfrist endet am 22. März 2009. Die Akkreditierung erfolgt online auf der Veranstaltungshomepage

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Fotogalerie Wikinger-Rallye

Mark Wallenwein holt die erste Bestzeit

Start frei für die DRM-Saison 2010. Mit den ersten WPs der ADAC Wikinger-Rallye begann am Freitagabend die Saison in der höchsten deutschen Rallye-Liga. 18,6 km auf dunklen und nass-rutschigen Prüfungen, Flutlicht und Riesenstimmung an den Zuschauerpunkten – der Aufgalopp des ersten von fünf DRM-Läufen bereitete den Teams ein Wechselbad der Gefühle. Die erste Bestzeit der DRM-Saison setzte dabei Skoda-Youngster Mark Wallenwein, der sich im Fabia Super 2000 vor seinem Teamkollegen Matthias Kahle platzieren konnten. Auf den Plätzen folgten Sandro Wallenwein (Subaru Impreza N15) und Rainer Noller (Mitsubishi Lancer Evo 8). Da die zweite Prüfung nach einem Unfall von Porsche-Pilot Toni Werner nach dem dritten Starter abgebrochen werden musste, blieb es bei dieser ersten Standortbestimmung. Ob der 22 Jahre junge Wallenwein seinen Vorsprung vor den etablierten Kollegen behält, wird sich auf den zehn WPs der zweiten Etappe zeigen, auf denen am Samstag 125,2 Bestzeitkilometer zu absolvieren sind.

Daumen hoch: Mark Wallenwein holte die erste Bestzeit der DRM-Saison 2010Den wohl denkbar schlechtesten Start in die Rallye erlebten Anton Werner und sein Co-Pilot Ralph Edelmann. Im heckgetriebenen Porsche 911 GT3 mussten sie auf der zweiten Prüfung des Tages den widrigen Witterungsbedingungen Tribut zollen und landeten nach einem Highspeed-Dreher im Straßengraben. Während Fahrer und Co-Pilot unverletzt blieben, wurde ihr Porsche 911 GT3 nachhaltig beschädigt und musste in einer aufwändigen Aktion geborgen werden. Diese zog sich letztlich so lange hin, dass die Rallyeleitung die Prüfung schließlich abbrechen musste.

Stimmen von der ersten Etappe der ADAC Wikinger-Rallye

1 – Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (Subaru Impreza N15)
„Die Startnummer 1 ist eine Ehre und eine Bestätigung für unsere beiden Vizetitel. Als Belastung empfinde ich sie nicht. Bei den Wertungsprüfungen hier ist für jeden etwas dabei. In diesem stark besetzten Starterfeld muss man von Beginn an attackieren, wenn man vorne dabei sein will. Die Strecken hier sind teilweise sehr glatt – Bauernglatteis nennt man die Ursache wohl. Mal sehen: Nach drei, vier Kilometern auf der ersten Prüfung wissen wir, wie es voran geht.“

2 – Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Fabia S 2000)
„Vor der Wikinger-Rallye haben wir einen erfolgreichen Test in Tschechien absolviert und gehen hier optimal vorbereitet an den Start. Ich fahre die Prüfungen hier zum ersten Mal und bin angenehm überrascht: Die Strecken sind sehr anspruchsvoll und versprechen viel Fahrspaß.“

3 – Hermann Gaßner / Siegfried Schrankl (Mitsubishi Lancer Evo 10)
„Auf den ersten beiden WPs war ich nicht so schnell unterwegs, weil der Lancer dauernd aufschwamm – mit so viel Nässe hatte ich nicht gerechnet.“

4 – Peter Corazza / Ronald Bauer (Mitsubishi Lancer Evo 9)
„Ich bin froh, dass der Lancer endlich fährt. Es waren 12 harte Tage und ebenso harte Nächte bis hierhin. Die ersten WPs heute Abend sind für uns auch der roll-out des neuen Autos. Die Prüfungen sind mindestens ebenso anspruchsvoll wie im vergangenen Jahr – die sind die lange Anfahrt wirklich wert.“

5 – Olaf Dobberkau / Alexandra König (Porsche 911 GT3)
„Heute Abend wollten wir einfach durchrollen – morgen können wir wieder angreifen.“

8 – Mark Wallenwein / Stefan Kopczyk (Skoda Fabia S 2000)
„Es war unglaublich rutschig, aber wir sind gut durchgekommen und haben keine Fehler gemacht. Ich kann nur sagen, dass es auch unter diesen Bedingungen einfach Spaß macht, den Fabia zu fahren.“

9 – Rainer Noller / Uwe Walz (Mitsubishi Lancer Evo 8)
„Wir starten mit einem echten Low-Budget-Auto. Dies ist mein erster DRM-Einsatz. Ich denke, dass mir die Strecken hier entgegenkommen: Da sie für alle Teilnehmer neu sind, hat niemand durch den Vorjahresstart einen Vorteil.“

11 – Max Christensen / Dorthe Raun (Subaru Impreza)
„Wir versuchen in diesem Jahr die deutsche und die dänische Meisterschaft zu fahren. Hier bei den Wikingern wird es wohl schwierig, den dritten Platz aus dem vergangenen Jahr zu wiederholen.“

15 – Carsten Mohe / Katrin Becker (Renault Clio R3)
„Mit Frontantrieb hat man bei diesen Bedingungen extrem wenig Traktion. Wir werden viel Arbeit haben, in unserer Division vorne zu sein – erst danach schaue ich auf die Gesamtwertung.“

17 – Felix Herbold / Kevin Zemanik (Honda Civic Type R)
„Mein Vorname Felix heißt ja „der Glückliche“ – und genau das bin ich, dieses Auto fahren zu können.“

25 – Carsten Alexy / Harald Brock (Audi S2 quattro)
„Bei diesen schönen WPs muss man einfach dabei sein – es bedurfte keiner großen Überredungskunst, damit wir hier starten.“

29 – Ralf-Michael Wierwille / Michael Kölbach (Mitsubishi Lancer Evo IX)
Der reichlich WM-erfahrene Kölbach w ar so weit im Norden Deutschlands noch nicht im Rallyetempo unterwegs: „Viel weiter nördlich geht nicht. Bei den Prüfungen sind enorm anspruchsvolle Ecken dabei, bei denen man sehr aufpassen muss.“

 

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