Renault-Pilot Carsten Mohe peilt Klassensieg an
(Teaminfo) Hoch motiviert nach Hessen: Carsten Mohe und Beifahrerin Katrin Becker haben sich für die ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg, den zweiten Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft, viel vorgenommen. Mit dem Renault Clio R3 Maxi will das Duo den ersten Saisonsieg in der Division 2 einfahren. Der Probelauf – die Rallye Erzgebirge – hat am vergangenen Wochenende gezeigt, dass der Fronttriebler-Spezialist bestens aufgelegt ist.

Für Carsten Mohe kann die ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg kommen: Der Crottendorfer hat sich mit einem spektakulären Auftritt bei der Rallye Erzgebirge – also genau vor seiner Haustür – jenes Selbstvertrauen geholt, das ihn beim zweiten DRM-Lauf im Kampf um den Klassensieg beflügeln soll. „Die ,Erzgebirge‘ ist für uns wirklich super gelaufen“, strahlt der 37-Jährige. „Trotz der zum Teil widrigen Witterungsbedingungen – morgens lag sogar noch Schnee auf der Straße, die Temperaturen blieben im einstelligen Bereich – konnten wir zwei Gesamtbestzeiten einfahren und uns Rang zwei in der Gesamtwertung sichern. Auch für das Zusammenspiel zwischen meiner neuen Beifahrerin Katrin Becker und mir war dieses Gastspiel sehr sinnvoll, das funktioniert jetzt tadellos.“
Kaum vier Tage blieben dem Renault Clio-Spezialisten anschließend, um seinen rund 250 PS starken Fronttriebler auf den anspruchsvollen Asphalt-/Schotter-Mix rund um die Rallye-Hochburg Schlitz zu präparieren – dennoch bekam der blaue Bolide eine Rundum-Wartung. „Wir haben die Achsen und auch den Motor herausgenommen und alles genau überholt“, so Mohe, der für seine perfekt vorbereiteten Autos bekannt ist.
Eine spezielle Abstimmung für die Hessen-Rallye hat er dabei nicht gewählt. „In jeder einzelnen Prüfung überwiegt der Asphalt-Anteil, deswegen gehen wir in puncto Set-up keine Kompromisse ein und müssen uns in den Schotterpassagen eben entsprechend arrangieren“, erläutert der amtierende Deutsche Rallye-Meister der Division 2. „Wichtig ist dabei, für den Aufschrieb auch in jenen Kurven, in denen auf der Innenseite ,gecuttet‘ wird, die richtige Linie zu finden. Und während der Veranstaltung müssen wir darauf achten, dass wir uns in diesen Passagen keinen Reifendefekt einhandeln. Insgesamt aber gilt: Ich fahre unheimlich gern am Vogelsberg. Und nach unserem unglücklichen Ausrutscher bei der Wikinger-Rallye wollen wir jetzt mit einem Topergebnis in der Tabelle der Division 2 wieder aufschließen – die Konkurrenz ist hart, vor allem Felix Herbold und Tim Stebani sind sehr schnell unterwegs.“
Insgesamt elf Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 143,6 Kilometer stehen rund um Schlitz auf dem Programm. Los geht es bereits am Donnerstagabend ab 18 Uhr mit dem spektakulären Shakedown auf der beliebten Zuschauerprüfung in Willofs. Die Rallye beginnt dann am Freitag, wenn um 19.05 Uhr das erste Auto in die Prüfung „Ottrau“ startet.
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