Mark Wallenwein führt, Matthias Kahle weiter auf Meisterschaftskurs

Zufriedene Gesichter gab es bei Skoda Deutschland zur Halbzeit der ADAC Saarland-Rallye. Beim Finale der Deutschen Rallye-Meisterschaft konnte der 23-jährige Mark Wallenwein im Fabia S2000 seine Führung ausbauen, während sein Teamkollege Matthias Kahle mit Platz zwei seinem siebten Meistertitel entgegenfährt. Schon auf der ersten Prüfung der Samstagsetappe schob sich Kahle an Olaf Dobberkau vorbei, der auf den Schotterteilen im Porsche 911 GT3 nicht mit den Allradlern mithalten konnte. Auch Sandro Wallenwein im Subaru Impreza STI schob sich am langen Thüringer vorbei. Felix Herbold (Honda Civic R3) ist auf dem besten Weg, den Sieg in der Division 2 einzufahren. Er liegt auf Gesamtrang sieben hinter den beiden Renault Clio R3-Piloten Carsten Mohe und dem Belgier Kris Princen. Der zweite Platz in der Division 3 hinter dem belgischen Youngster Thierry Neuville würde Lokalmatador Lars Mysliwietz im Citroën C2R2 ausreichen, die erwünschte Top 3 Platzierung in der DRM-Endwertung einzufahren.


Mark Wallenwein fährt dem Sieg bei der ADAC Saarland-Rallye entgegen

 

 

 

 

 

 

 

 

Stimmen zur Halbzeit:

1 – Sandro Wallenwein / Marcus Poschner (Subaru Impreza STI)
„Die Motortemperatur ist aus unerklärlichen Gründen sehr hoch. Deshalb musste ich etwas Tempo rausnehmen.“

2 – Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Fabia Super 2000)

„Ich fahre hier mit Blick auf die Meisterschaft. Mark ist mir einfach zu schnell.“

5 – Olaf Dobberkau / Alexandra König (Porsche 911 GT3)
„Auf den Schotterecken haben wir keine Chance gegen die Allradler. So lange es flüssig ist geht es noch, aber aus den Ecken komme ich einfach nicht raus. Ich habe jetzt das Tempo etwas herausgenommen, um keinen Plattfuß zu riskieren.“

6 – Anton Werner / Ralph Edelmann (Porsche 911 GT3)
„Auf dem Schotter kommen wir einfach nicht hinterher, aber beschweren tun wir uns nicht. Es macht trotzdem Spaß.“

8 – Mark Wallenwein / Stefan Kopczyk (Skoda Fabia S2000)
„Ich hatte das Gefühl, als würde ich wie meine Oma fahren. Aber so langsam kann es eigentlich nicht sein, da ich ja vorne bin.“

31 – Niki Schelle / Michael Kölbach (Suzuki Swift S1600)
„So lange nicht im Rallye-Auto gesessen zu haben, macht sich bemerkbar. An den schnellen Ecken fehlt mir einfach der Mut.“

12 –Thierry Neuville / Johny Blom (Citroën C2R2max)
„Auf der fünften Wertungsprüfung hatten wir einen High Speed Dreher, der uns etwa 15 Sekunden gekostet hat. Auf der sechsten Prüfung ist uns dann noch die Motorhaube aufgegangen.“

14 – Mike Souvigné / Stefan Stoller (Mitsubishi Lancer Evo 8)
„Da uns gestern der Turboschlauch abgerutscht ist und wir zweimal anhalten mussten, liegen wir nun uneinholbar hinten. Aber mit meinen Zeiten bin ich ganz zufrieden.“

15 – Carsten Mohe / Katrin Becker (Renault Clio R3 maxi)
„Wir sind am Limit und in der Division vorne. Mehr können wir nicht machen.“

16 – Tim Stebani / Frank Christian (Opel Corsa OPC)
„Ich weiß nicht was los ist. Das Lenkrad steht schief.“

18 – Lars Mysliwietz / Oliver Schumacher (Citroën C2R2max)
“Wir haben vorne keine Bremse. Ich bin ständig mit dem Pedal auf der Bodenplatte und muss mir vor jeder Kurve was einfallen lassen, wie ich das Auto runtergebremst kriege. Einmal standen wir sogar im Notausgang. Dabei ist dann auch das Auto ausgegangen. Aber wir hangeln uns weiter durch.“