Griebel / Rath den Sieg in der Division 5

Trotz technischer Schwierigkeiten holten Griebel / Rath bei der Saarland-Rallye den Titel in der Division 5(Teaminfo) Am vierten Septemberwochenende stand auch für das Suzuki-RLP-Junior-Team-ADAC-Pfalz mit Marijan Griebel und Alex Rath bei der Saarland Rallye der letzte Lauf zur deutschen Meisterschaft an. Dreh- und Angelpunkt der Veranstaltung war die Stadt Dillingen, wo der Servicepark angesiedelt war sowie zwei der letzten drei Wertungsprüfungen stattfanden. Nach einer gemischten Saison mit zwei Siegen aber auch zwei Ausfällen war das erklärte Ziel der Junioren, doch noch den Divisionssieg einzufahren. Die Chancen dafür standen nicht schlecht, zumal der anfänglich härteste Konkurrent, Sepp Wiegand, auf einen Ford Fiesta R2 und damit in eine andere Division umgestiegen war.

Den Auftakt am Freitagabend bildeten zwei Wertungsprüfungen in und um Lebach, die jeweils zweimal zu durchfahren waren. Gleich zu Beginn merkten Griebel / Rath, dass die Räder in engen Kurven übermäßig viel durchdrehten und wenig Grip vorhanden war. Nach den beiden Auftaktprüfungen lagen sie dennoch knapp vor dem starken Torsten Schmid mit Beifahrerin Anna-Carin Föhner in Führung. Um so ernüchternder kam dann die Diagnose im Service: Ein irreparabler Defekt an der Differenzialsperre sollte für gebremsten Schaum auf den restlichen Wertungsprüfungen sorgen.

Mit etwas mehr Vorsicht wurde der erste Tag dann auf Platz 24 in der Gesamtwertung und Platz zwei in der Division fünf beendet. Am nächsten Morgen kam Griebel gut mit dem veränderten Fahrverhalten des Autos klar und markierte zwei Divisionsbestzeiten auf der Auftaktschleife, dicht gefolgt von Schmid / Föhner. Die Vorentscheidung fiel dann auf WP 9, als Schmid gleich neun Sekunden schneller war. „Der Verlust der Sperre war auf dieser WP mit den vielen 90-Grad-Kurven sicher ein Nachteil, aber die Zeit von Torsten war großartig, auch mit einem perfekten Auto kaum zu erreichen“, so Griebel im Ziel.

Als Querlenker und Antriebswelle sich nach den harten Schotterpisten im „Lebacher Land“ auf WP 11 nachhaltig bemerkbar machten, nahm das Team auch einen größeren Zeitverlust in Kauf, um das Auto ins Ziel zu bringen. Dies sollte dann auch auf dem 17. Platz in der Gesamtwertung und Platz zwei in der Division 5 gelingen. Somit war klar, dass die beiden mit dem Meistertitel in dieser Division den bis dato größten Erfolg in ihrer noch jungen Rallyekarriere erreicht haben.