Gaßner: Kein Glück beim „Tanz auf dem Vullkan“

(Teaminfo) Bei der ADAC Eifel Rallye begeisterten über 150 Teams aus 11 Nationen die rund 25.000 Fans auf den elf Wertungsprüfungen beim vorletzten Lauf zur deutschen Rallyemeisterschaft. Für das Kathrein Renn-und-Rallye-Team Hermann Gaßner / Karin Thannhäuser lief zunächst alles planmäßig. Nach der vierten Prüfung durch die Vulkaneifel konnten der Surheimer und seine Beifahrerin aus Ufering mit dem Mitsubishi Evo X die Führung in der Gruppe N übernehmen. Doch das Pech bleibt dem vierfachen Champion weiter an den Fersen. Im zweiten Durchgang der neuen Prüfung „Kehlberger Land“ bedeutete ein Reifenschaden rund eineinhalb Minuten Zeitverlust und den „Absturz“ auf den zwölften Gesamtrang.

Für Hermann Gaßner blieb in der Eifel nur Rang fünf„Das war schon ein herber Rückschlag“ so ein enttäuschter Hermann Gaßner „Das Auto lief wirklich perfekt und wir hatten Anschluss zur Spitze. Klar, gegen die Super-2000-Fahrzeuge und die Porsche haben wir mit den seriennahen Autos hier eigentlich keine Chance, aber wir sind mit unserem Mitsubishi gut dabei und waren in der Gruppe N vorn“.

Wie gut das Auto von seinen Mechanikern vorbereitet war, stellte Hermann Gaßner dann auch unter Beweis. Auf allen verbleibenden Wertungsprüfungen fuhr das Kathrein Renn-und-Rallye-Team die Bestzeiten unter den Gruppe N-Fahrzeugen, einige Male sogar die drittschnellste Gesamtzeit. So kämpften sich Hermann Gaßner und Karin Thannhäuser durch das Feld und fuhren am Ende als Fünfte in der Gesamtwertung über die Zielrampe in Daun. Angesichts der Umstände doch noch ein versöhnliches Ergebnis.